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Wulfbachquellhöhle

Nördlich von Mühlheim a.d.Donau liegt am Rand des Donautales die Wulfbachquelle, deren Schüttung einst für den Betrieb mehrerer Mühlen ausreichte und die somit der Stadt Mühlheim zu ihrem Namen verhalf. Auch heute noch wird das Wasser zum Betrieb eines Sägewerkes genutzt. Steht man am kleinen Höhleneingang und beobachtet das aus dem Gestein hevorquellende Wasser, will man kaum glauben, dass sich dahinter die mit 6.500 m zur Zeit längste Höhle der Schwäbischen Alb befindet.

Ganz grob läßt sich die Höhle in zwei Teile gliedern. Im vorderen, kleinräumigen Bereich bis zur Pausenhalle bei 1.000 Meter Distanz sind hauptsächlich wassererfüllte Siphonstrecken mit einer gesamten Tauchlänge von 560 Metern zu passieren. Danach führt ein meist kastenförmig profilierter, etwa 5 mal 5 Meter großer Gang nach Norden, der von großen Versturzhallen unterbrochen wird und am Boden vom Höhlenbach durchflossen ist.

Rainer Straub ist derzeit Projektleiter und koordiniert die Forschungs-aktivitäten für die Höhlenforschungsgruppe Ostalb-Kircheim e.v. (HFGOK).

Das Tauchen in Höhen und Quellen stellt eine extreme und besondere Art des technischen Tauchens dar. Die Stadt Mühlheim hat daher im Jahr 2000 durch Erlass einer Polizeiverordnung das Tauchen in der Wulfbachquellhöhle verboten. Eine Ausnahmegenehmigung ist in Absprache mit der Höhlenfoschungsgruppe möglich.

Weitere Informationen und Fotos  über die Forschungsarbeiten der Wulfbachquelle

 

Anlässlich des Bestehens "50 Jahre Höhlenforschung" hat die Höhlenforschungsgruppe Ostalb-Kirchheim im Rahmen eines Multimediavortrags in der Festhalle Mühlheim am 25.10.2008 über die Forschungsarbeiten der Wulfbachquelle informiert. Über 400 Zuhörer folgten  fasziniert  den Ausführungen von Rainer Straub. Begrüßen konnte Rainer Straub auch Walter Eisele, der im Jahr 1957 zusammen mit Friedrich Bänisch die Quelle erstmals untersuchte. Derzeit ist die Forschungsgruppe an der Freilegung eines Absturzes zwischen den Nachbargemeinden Kolbingen und Renquishausen.  mehr.... 

 

 

  
 

 

 

  

 

weitere Informationen
 

WIKIPEDIA
Polizeiverordnung 
TV-Beitrag Welt der Wunder 

 

 

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