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Sehenswertes

Rathaus

Das Rathaus gegenüber vom Brunnen ist ein gotischer Fachwerkbau mit offener Arkade und gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Es wurde 1928 in das Verzeichnis für Baudenkmäler aufgenommen. Eine Säule mit romanischem Kapitell weist auf die Gründungszeit um 1200 hin. Erstmals wurde das Rathaus 1512 erwähnt.

Schloss

Das Schloss wurde um 1200, zur Zeit der Stadtgründung, auf dem sogenannten Nussbühl erbaut. Der Umbau der Anlage in den Jahren 1751-1753 veränderte das Schloss stark und gab ihm sein heutiges Aussehen. Schloss Mühlheim ist noch heute Wohnsitz der Familie von Enzberg und kann darum nicht besichtigt werden.

Vorderes Schloss

Das Vordere Schloss liegt genau im rechten Winkel auf halbem Weg zwischen dem noch bewohnten Schloss und dem Rathaus. Vermutlich ist die Entstehung des zweiten Schlosses in Mühlheim mit der Doppelherrschaft von Friedrich und Engelhard von Enzberg zu erklären.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts erfolgte ein großer Umbau, bevor das Schloss im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts seine heutige Form erhielt. Genutzt wurde das Schloss als Witwensitz, später zogen Mieter ein. Das Gebäude wurde 1987 von der Stadt Mühlheim erworben und instandgesetzt. Das Kultur- und Verkehrsamt befindet sich im Erdgeschoss. Das gesamte zweite Stockwerk und das Dachgeschoss sind als Museum eingerichtet.

Galluskirche

Die Galluskirche ist im 10. und 11. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und enthält Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Teile ihrer Bausubstanz, vor allem aber die Südwand mit ihren wechselnden Steinschichten aus Kalk und Tuff, dürften in die Zeit der Ottonen (10./11. Jh.) zurückreichen. Dieses ottonische Kirchlein ist nicht die erste christliche Kultstätte.

Maria Hilf Welschenberg

Maria Hilf auf dem Welschenberg, eine 1652 erbaute Kapelle, wurde 1661 als Wallfahrtskirche geweiht. 1756 entstand die heute nur noch als Ruine erhaltene Kirche mit prächtiger Innenausstattung und einem 130 Fuß hohen Turm. 1811 wurde die Wallfahrt aufgehoben und die Kirche geschlossen. Im 19. Jahrhundert erfolgte der Abbruch der Kirche und der anderen Gebäude. Geblieben ist ein kleines, offenes Kapellchen, in dem gelegentlich noch Gottesdienste abgehalten werden.

private Homepage zu Maria Hilf Welschenberg

Felsenhöhle

Nicht allein auf sonniger Höhe zeigen sich dem Wanderer die Schönheiten der Natur, auch im Innern der zerklüfteten Felsen gibt es für den Naturfreund gar manches zu sehen, das die aufgewendete kleine Mühe reichlich lohnt. Um einen Blick in das Bergesinnere zu tun, bietet die 1912 mit Hilfe des Schwäbischen Albvereins zugänglich gemachte, 134 m lange Felsenhöhle bei Mühlheim an der Donau beste Gelegenheit. Die Höhle ist naturbelassen, keine Schauhöhle!

Wulfbachquellhöhle

Nördlich von Mühlheim liegt am Rand des Donautals die Wulfbachquelle, deren starke Schüttung einst für den Betrieb mehrerer Mühlen ausreichte und die somit der Stadt Mühlheim zu Namen verhalf. Auch heute noch wird das Wasser zum Betrieb eines Sägewerkes genutzt.

Steht man in der kleinen Felsengrotte des Eingangs und beobachtet das aus dem Gestein hervorquellende Wasser, will man kaum glauben, dass der niedere Eingang unter Wasser überhaupt passierbar ist. Und doch verbirgt sich hier die derzeit zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb.

weitere Informationen zu der Wulfbachquellhöhle

 

 

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