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Baugebiet "Mühlenösch-Erweiterung"

Bebaungsplanverfahren

 

Amtliche Bekanntmachung

Bebauungsplan-Verfahren „Mühlenösch - Erweiterung“

Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplans nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

Der Gemeinderat der Stadt Mühlheim a.d.D. hat in öffentlicher Sitzung am 03.07.2018 den Entwurf des Bebauungsplans „Mühlenösch - Erweiterung“ einschließlich Örtlicher Bauvorschriften gebilligt und deren öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.

Durch das Bebauungsplanverfahren sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung des bestehenden Wohngebiets „Mühlenösch“ im Bereich der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Wohnbaufläche am nordöstlichen Siedlungsrand der Mühlheimer Vorstadt geschaffen werden.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst eine Größe von insgesamt rd. 7,29 ha, einschließlich der einbezogenen Straßenverkehrsfläche der L 443 und einer südöstlich geplanten Retentionsfläche.

 

Der Entwurf des Bebauungsplans sowie der Örtlichen Bauvorschriften nebst Anlagen, die Begründung sowie der Umweltbericht und die weiteren nachfolgend genannten umweltbezogenen Stellungnahmen werden entsprechend § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit 

vom 20.07.2018 bis einschließlich 24.08.2018

im Rathaus Mühlheim a.d.D., Hauptstr. 16, im Vorzimmer des Bürgermeisters während der  üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt.

Die Unterlagen werden zusätzlich auf der Internetseite der Stadt Mühlheim a.d.D. unter http://muehlheim-donau.de/centix/de/service/bebauungsplaene/muehlenoesch-erweiterung.html zur Einsichtnahme bereitgestellt.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar und liegen zur Einsicht vor:

Umweltbericht zum Bebauungsplan vom 18.06.2018 mit Untersuchungen und Bewertungen der Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter: Biotope, biologische Vielfalt (Verlust geringwertiger bis mittelwertiger Biotoptypen), Boden (Verlust bzw. Beeinträchtigung der Bodenfunktionen durch die Bebauung und Versiegelung), Wasser (Verringerung der Grundwasserneubildung), Klima und Luft (lokalklimatische Bedeutung), Landschaftsbild (Betroffenheit strukturarmer Acker- u. Grünlandflächen ohne landschaftsgliedernde Elemente), Freizeit und Erholung, Mensch, Kultur- und Sachgüter (Belange des Denkmalschutzes, Bildstöckle, Bodendenkmal). Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag vom 18.04.2018/18.06.2018: Auswirkungen auf planungsrelevante Artengruppen Farn- und Blütenpflanzen, Säugetiere incl. Fledermäuse, Vögel, Reptilien, Schmetterlinge, Wirbellose (keine Betroffenheit, keine artenschutzrechtlichen Konflikte). Schalltechnisches Gutachten vom 11.01.2018: Geräuschimmissionsprognose mit Untersuchungen der Verkehrslärmauswirkungen der L 443 sowie gewerblicher Emissionen (Sägewerk).

Aus der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit liegen folgende umweltbezogene Informationen vor:

Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 21 Raumordnung v. 26.04.2018: Belange des Immissionsschutzes, Hinweise auf angrenzende Schutzgebiete: Naturschutzgebiet „Galgenberg“, benachbartes Vogelschutzgebiet „Südwestalb und Donautal“ sowie FFH-Gebiet „Großer Heuberg und Donautal“. Geschützte Biotope.

Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg vom 11.05.2018: Hinweis auf angrenzenden „schutzbedürftigen Bereich für Naturschutz und Landschaftspflege“.

RP Freiburg, Ref. 91 Landesamt für Geologie, Rohstoffe + Bergbau v. 16.05.2018: Geotechnische Informationen (Baugrund).

Landesamt für Denkmalpflege vom 15.05.2018: Hinweis auf bestehende Kulturdenkmale „Herz-Jesu Bildstöckle, 1935“ und Bodendenkmal „Gräberfeld“ unbek. Zeitstellung.

Landratsamt TUT v. 30.05.2018:

Forstamt: Betroffenheit von Waldflächen durch die gepl. Ausgleichsmaßnahmen.

Landwirtschaftsamt: Betroffenheit / Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Nutzflächen.

Naturschutzbehörde: Hinweise auf angrenzende Schutzgebiete und Biotope, zur artenschutzrechtlichen Prüfung (Feldlerche), zum Ausgleichskonzept des Bebauungsplans.

Wasserwirtschaftsamt: Hinweise zu den Belangen des Schutzguts Boden (Betroffenheit durch Versiegelungen, Geländemodellierungen, Befahrung, Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen) sowie Berechnungshinweise zur Eingriffs-/ Ausgleichsbilanz. Hinweise zur umweltgerechten Entwässerung.

Stellungnahmen können schriftlich oder zur Niederschrift während der Auslegungsfrist vorgebracht werden. Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Mühlheim a.d.D., 09. Juli 2018

gez. Jörg Kaltenbach
Bürgermeister

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