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Blickfang: historisches Uhrwerk bereichert Museum

Das 1904 für die Stadtkirche St. Maria Magdalena erstellte Uhrwerk erstrahlt dank dem Einsatz von Sigwin Maier und der Initiative des Heimatvereins in neuem Glanz. Im Dachgeschoss des Vorderen Schlosses ist das Uhrwerk zu bewundern.

Bis Mitte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war das Uhrwerk im Einsatz. Seit dem fristete es ein weitgehend unbeachtetes Dasein im Glockenturm von St. Maria Magdalena. Die katholische Kirchengemeinde hat das Uhrwerk dem Heimatverein zur Restauration und späteren Präsentation im Museum zur Verfügung gestellt. 

In 140 Stunden mühevoller Arbeit hat Uhrmachermeister Sigwin Maier zunächst das Uhrwerk von Rost und Verschmutzungen befreit und anschließend das Uhrwerk mit großem Sachverstand restauriert. Das Uhrwerk ist in einem so guten Zustand, dass es so aussieht, als ob es erst gestern die Turmuhrenfabrik Phillipp Hörz in Ulm verlassen hätte. Außerdem ist das Uhrwerk voll funktionsfähig.

Im Beisein von Pfarrer Timo Weber, Vertretern des Heimatvereins und Bürgermeister Kaltenbach erläuterte Heimatvereinsvorsitzender Ludwig Henzler die Historie der Kirchenuhr. Im Kirchenarchiv wurden sämtliche Dokumente akkurat abgelegt. 1100 Mark kostete das Uhrwerk seinerzeit. Die Kosten teilten sich die Kirchengemeinde und die politische Gemeinde.

Ein herzliches Dankeschön an Sigwin Maier, den Heimatverein und die katholische Kirchengemeinde für diese Bereicherung unseres Museums.
 

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